Kinderbetreuung auf der Bergeralm

Wenn der Skitag mal zu lang dauert oder den kleinen Nachwuchs-Skifahrern zu anstrengend wird, gibt es die Möglichkeit im Bärenland des Panoramarestaurants eine gemütliche Auszeit mit liebevoller Betreuung zu machen.

Skifahren lernen im Anfängerbereich der Bergeralm
So ein Skitag macht richtig Spaß, kann aber auch ganz schöne Müde machen

Kleine Pause für kleine Skifahrer-Beine
Ein Skitag kann ganz schön anstrengend für ein Kind sein. Schon allein das Anziehen der Ausrüstung und der Weg zum Skilift mit Skischuhen sind für kleine Beine eine Herausforderung. Da kommt das Angebot der Kinderbetreuung im Bärenland auf der Mittelstation der Bergeralm für vielen Familien gerade recht. Denn ein „Einkehrschwung“ ins Bärennest sorgt für Entspannung bei den Kindern und bietet den Eltern die Möglichkeit, weiterhin unbesorgt Ihre Schwünge in den Schnee zu ziehen.

Im Bärennest werden die Kleinen rundum versorgt

“Oma“ Friederike
Friederike betreut die kleinen, müden Skifahrer seit Jahren auf der Bergeralm und erzählt in ihrer ruhigen, freundlichen Art, dass sie diese Tätigkeit mit viel Freude erfüllt: „Wenn die Kinder ins Bärennest kommen, muss man sie zuerst ein wenig rasten lassen und das Gefühl vermitteln, dass sie geborgen sind und sich wie daheim fühlen können.“ Friederike liest den Kindern oft vor oder bittet größere Kinder, den kleineren vorzulesen. Deshalb ist es ihr auch wichtig, dass es eine gute Auswahl an Kinderbüchern im Bärennest gibt. „Auch mit Singen kann man Kinder begeistern“, weiß Friederike. Dazu spielt sie meistens mit ihrer Gitarre. „Es ist interessant, dass auch heute noch fast alle Kinder die Texte der Kinderlieder auswendig können, die wir bereits als Kinder gesungen haben“, erzählt sie. „Wenn sich die Kinder dann etwas besser kennen, spielen sie je nach Interesse in kleinen Gruppen mit den angebotenen Spielsachen. Besonders gerne werden auch Rollenspiele gespielt. Ein sehr schönes Erlebnis für mich war, als eine Gruppe von Kindern Schule spielte und ein Mädchen mit einer körperlichen Beeinträchtigung die Lehrerin sein durfte. Auch Sprachbarrieren gibt es unter Kindern nicht, Kinder verstehen sich ohne viele Worte.“ Auf die Frage, wie die Kinder sie denn nennen würden, antwortet Friederike mit einem Lächeln: „Viele sagen Oma zu mir, aber die meisten nennen mich bei meinem Vornamen, obwohl der ja eher selten ist und auch lang.“

Friederike mit zwei Schützlingen im Bärennest

Nur analoge Spiele
Computerspiele, Gameboys oder andere Spielkonsolen sucht man im Bärennest vergeblich. Friederike meint: „Das wird manchen vielleicht altmodisch erscheinen, aber ich glaube, dass Kinder auch in der heutigen Zeit Spiele bevorzugen, die ohne Technik auskommen. Basteln mit Papier, Karton und Schere lieben zum Beispiel Kinder aller Altersgruppen. Malstifte und Papier gehören sowieso zur Grundausstattung, die auch jedes Jahr erneuert wird.“

Klein aber fein
Das Geheimnis des Erfolgs der Kinderbetreuung Bergeralm liegt sicher in der überschaubaren Größe. In der Hauptsaison kommen über den Tag verteilt ca. 25 bis 35 Kinder, die meisten bleiben ein bis maximal zwei Stunden. Da verteilt sich die Anzahl der Kinder gut auf den ganzen Tag. In der Nebensaison sind es nur ca. acht bis zehn Kinder pro Tag. Diese Tage genießt Friederike besonders, denn da kann sie sich auf die Wünsche der einzelnen Kinder besonders einlassen. Da wird dann natürlich in der Leseecke oft gekuschelt und man macht es sich besonders gemütlich.

Tipp: Die Kinderbetreuung im Bärennest im Panoramarestaurant auf der Mittelstation der Bergeralm ist mit Gästekarte kostenlos.
Kinder von 3 bis 12 Jahren sind von Montag bis Freitag und am Sonntag von 10.00 bis 15.00 Uhr willkommen.

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Kategorie : Bergleben